Zu meiner Person

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Meine illustrierte Geschichte

 

Es war einmal ein kleiner Junge, der hatte ziemlich viel Fantasie.

 


Weil er nicht so recht wusste, was er damit anfangen sollte, begann er, nachdem man ihm in der Schule etwas Lesen und Schreiben beigebracht hatte, seine kuriosen Ideen zu notieren und daraus Geschichten zu basteln.

 


So richtig verrückt wurden diese Geschichten, als der mittlerweile erwachsene kleine Junge in eine große Stadt mit vielen merkwürdigen Menschen zog.

 


Er fand eine Arbeit, bei der er mit einem großen Auto Leute durch die Straßen der Stadt fahren musste.

 


Dabei entdeckte er, dass die meisten dieser eigenartigen Stadtbewohner näher betrachtet gar nicht so seltsam waren, sondern ganz ähnliche Wünsche, Sehnsüchte und Ängste hatten, wie er selbst.


Und weil ihn das so sehr beeindruckte, beschloss der kleine Junge, längere Geschichten über viele Seiten zu schreiben, in denen es um Menschen, ihre Wünsche, Sehnsüchte und Ängste ging.


Der kleine Junge merkte bald, dass  Schreiben nicht ausreichte, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Doch er wollte mehr, als eine Arbeit, bei der man Geld verdient. Er wollte etwas Sinnvolles machen. Deshalb lernte er einen Beruf, bei dem er schwerkranke Menschen pflegen und unterstützen konnte.


Für die Puristen (Text ohne Bildchen):

Von 1987 bis 2002 lebte ich in Berlin, studierte Germanistik und Philosophie (ohne Abschluss) und verdiente mein Geld erst im ambulanten Pflegebereich, später dann als Taxifahrer.

Seit 2010 arbeite ich nun als Krankenpfleger in einem Hospiz in Speyer.

Was ist ein Hospiz?

Ein Hospiz ist eine Einrichtung in der Menschen wohnen, die sehr schwer krank sind und dann meist auch versterben.  Das klingt erst einmal wenig erfreulich. Aber ganz so schlimm ist die Arbeit dort gar nicht. Ein Hospiz ist kein Haus des Sterbens sondern des Lebens. Die wenigsten Menschen leben so bewusst und intensiv, wie diejenigen, die um ihre begrenzte Zeit wissen.